Was anziehen? Kleidung im Bewerbungsgespräch – speziell für Damen

Das Thema Bekleidung im Vorstellungsgespräch ist und bleibt ein Dauerbrenner. Und das trifft sowohl auf männliche wie auch auf weibliche Bewerber zu. Speziell für Damen gibt es eine nett gemachte Übersicht, die ich den Lesern nicht vorenthalten möchte. Auch wenn die Grafik letztlich einen kommerziellen Hintergund hat, so ist sie interessant und informativ aufgemacht.
Alba Moda Business Outfits
 

Arbeitsvertrag “…oder früher”

Am Ende der meisten Vorstellungsgespräche kommt – sofern sie gut gelaufen sind- oft die Frage: “Und wann könnten Sie bei uns anfangen…?” Üblicherweise wird dann ein fixer Starttermin vereinbart, z.B. der 01.10. Es gibt jedoch auch Situationen, in den der künftige Arbeitgeber und der neue Arbeitnehmer, sprich Sie, ein Interesse daran haben, dass ein Start früher erfolgt. Bspw. dann, wenn Sie im Vertrieb arbeiten und kurz vor dem 01.10. die wichtigste Messe des Jahres stattfindet. Diese Messe wäre ein guter Zeitpunkt, Sie mit Ihren neuen Kunden bekannt zu machen.

Was also tun?

Einerseits werden Sie versuchen, früher bei Ihem alten Arbeitgeber aus dem Arbeitsvertrag zu kommen. Ob das klappt, ist jedoch nicht wirklich sicher. Und auf der anderen Seite wollen Sie auch nicht im Regen stehen, wenn es denn klappt. Schließlich fängt Ihr neuer Arbeitsvertrag erst später an. Ein Beispiel: Sie schaffen es durch gute Verhandlungen zum 31.08. bei Ihrem alten Arbeitgeber aus dem Vertrag zu kommen. Der neue Vertrag beginnt erst am 01.10. In einem solchen Fall würde Ihnen das Gehalt für 4 Wochen entgehen und Sie wären auch noch 4 Wochen “arbeitslos”. Das wäre weder finanziell eine tolle Situation noch würde es sich gut im Lebenslauf machen.

Die Lösung ist relativ einfach: Lassen Sie in Ihrem neuen Arbeitsvertrag Ihren Arbeitsbeginn wie folgt formulieren: “Starttermin ist der 01.10.xx oder früher”. Damit haben Sie die Sicherheit, im worst case zum 01.10. anfangen zu können. Wenn es Ihnen gelingt, früher aus Ihrem alten Vertrag herauszukommen,können Sie zu jedem früheren Termin beim neuen Arbeitgeber anzufangen. So entsteht für Sie kein finanzieller Verlust. Und sie haben einen direkten Anschluss an den alten Job (ohne die oben angesprochene Arbeitslosigkeit). Und alle Seiten sind glücklich…

 

 

Gehaltsübersicht 2012

Das Thema Gehaltsübersicht ist beim geplanten Jobwechsel ein zentrales Thema. Nachdem wir uns ja schon die Bereiche Vertrieb, Marketing und Werbung angesehen hatten, gibt es noch eine weitere Recherche-Plattform, die nahezu alle Jobs und Gehälter alphabetisch auflistet => Zur Übersicht

Das gute an dieser Plattform ist, das ein kurzer Klick auf den Wunschjob genügt und dann wird das Gehalt in Abhängigkeit vom jeweiligen Bundesland dargestellt. D.h. man sieht also sehr gut die regionalen Unterschiede.

Wenn man zum Beispiel den Job “Analyst” auswählt, bekommt man folgende Übersicht
=> Hier geht´s zur Detailübersicht nach Bundesländern   Da wird schnell klar, dass in dieser Berufsgruppe in Hessen die höchsten Gehälter gezahlt werden.

Also dann viel Spass beim Recherchieren des “richtigen Gehaltes”

Online-Profis verzweifelt gesucht

Die Online-Branche hat offensichtlich Probleme, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung, die der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) zusammen mit der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) durchgeführt hat.

=> Hier geht’s zum Originalartikel

Es werden insbesondere Hochschulabsolventen gesucht: Diese sollen sich gleich in mehreren Bereichen auskennen: IT, Marketing & Vertrieb und Projektmanagement.

“Ein klassisches Wirtschaftsstudium kann Berufseinsteiger für diese Branche kaum noch angemessen qualifizieren”, erklärt Philipp Riehm, Professor an der MHMK in Hamburg: “Benötigt werden stattdessen spezifisch ausgebildete Wirtschaftswissenschaftler, die sich bereits im Studium in der nötigen Tiefe mit den Besonderheiten digitaler Geschäftsmodelle beschäftigt haben.”

Es läuft also wieder auf das Thema Paßgenauigkeit hinaus, welches schon in früheren Beiträgen angesprochen wurde. Nur wenn wirklich eine Übereinstimmung des Suchprofils des Unternehmens mit dem Fähigkeitsprofil des Bewerbers vorliegt, besteht Chance auf Erfolg (der Bewerbung).

Da es noch keine geeigneten Ausbildungsgänge gibt, ist letztlich wieder der Beweber gefordert. Er kann, sofern er bestimmte Kernkompetenzen bereits mitbringt, durch Fortbildungen und durch praktische Projektarbeit versuchen, in diese Themen hereinzuwachsen. Es muss also nicht immer das Hochglanz-Diplom einer speziellen Fachrichtung oder eine spezielle Ausbildung sein. Wenn der Bewerber die gesuchten Anforderungen mit  praktischen Erfahrungen glaubwürdig abdecken kann, kann das bereits ausreichen. Und das muss nichts schlechtes sein. Ganz im Gegenteil: lieber einen gestanden Praktiker als einen gut ausgebildeten Theortiker, der nicht praxistauglich ist!

Bewerbungsfotos, die unendliche Geschichte

Ich greife heute noch einmal das Thema Bewerbungsfotos auf.  Dieses Thema scheint doch schwieriger zu sein als gedacht. Dabei geht es heute nicht um Fragen wie: Sind Farbbilder besser als schwarz/weiss Fotos. Sondern es geht um die eigentliche Qualität der Bilder. Und die ist für den ersten positiven Eindruck einer Bewerbung wirklich ausschlaggebend.

Vor einiger Zeit habe ich Bewerbungsfotos gesehen, die von einem “professionellen Fotografen” gemacht wurden. Erfreulich war, dass auf Aspekte wie die Kleiderfrage eingegangen wurde. Es wurde aus einer Auswahl von Kleidungsstücken das herausgesucht, was am Besten zum Bewerber passte. Jedoch war es das dann leider auch schon mit der Professionalität.

Es wurden ca. 15 verschiedene Fotos gemacht, die alle nicht optimal waren. Hinzu kam, dass die Fotos nur in einem Papierformat geliefert wurden. Das ist aus meiner Sicht nicht mehr wirklich zeitgemäß. Hier wäre eine digitale Lieferung im JPEG-Format viel besser gewesen. Denn dann könnte man die Bilder direkt in die Bewerbungsunterlagen einbinden. Aber das war noch nicht das eigentliche Problem.

Das eigentliche Problem waren die Ausleuchtung und die Reflektionen. Und dieses Problem kommt bei Fotografen scheinbar öfter vor als man denkt. Das Licht wurde so unglücklich gesetzt, dass es zu unschönen, “speckigen” Reflektionen kam. Sicher ist das ein typbedingtes Problem, jedoch sollte ein professioneller Fotograf unbedingt auf so etwas achten. Die Lösung dieses Problems kann auf zwei verschiedenen Wegen leicht erreicht werden:

Variante 1: Das Gesicht des Probanten wird abgepudert. Das kennt man vom Fernsehen, Stichwort “Maske”. Das Pudern mattiert die Hautoberfläche und verhindert das Glänzen.

Variante 2: Nachbearbeitung des Bildes. Wenn das Bild ohnehin in einem digitalen Format geliefert wird, bieten manche Fotografen eine Nachbearbeitung des Bildes an. Wenn man zu glänzender Haut neigt, ist das auch ein eleganter Lösungsweg. Mit einer speziellen Software werden am Computer die glänzenden Stellen nachträglich mattiert.

Wenn Sie also ein neues Bewerbungsfoto machen lassen, achten Sie auf solche Aspekte. Und sagen Sie dies ruhig dem Fotografen Ihrer Wahl. Denn eins ist sicher: es gibt keine zweite Chance für einen guten ersten Eindruck!

Kündigung beim alten Arbeitgeber und Jobübergabe

Das Thema Kündigung ist immer eine heikle Sache. Einerseits ist man froh, dass es endlich mit dem neuen Job geklappt hat und andererseits möchte man bei der alten Firma so schnell wie möglich raus. Jedoch sollte man nicht Hals über Kopf die Zelte abbrechen. Schließlich sieht man sich immer zweimal im Leben.

Egal welches Verhältnis man zu seinem alten Arbeitgeber hat, man sollte seine Jobs und Projekte sauber zu Ende bringen. D.h. man sollte seine Projekte sauber dokumentieren, den Stand der Dinge einmal auflisten und die anstehenden 2 Do´s zusammenstellen. Auch sollten Sie auf die zu erwartenden Probleme oder Fallstricke hinweisen. So haben Ihr Chef und die Kollegen zumindest eine Chance Ihre Aufgaben sauber zu übernehmen und weiter zu bearbeiten. Machen Sie dies für alle Ihre größeren Projekte. Listen Sie auch auf, was Sie sonst noch an täglichen Aufgaben erledigt haben. So kann in Ihrem Team leichter eine Umverteilung der Aufgaben erfolgen.

Natürlich ist eine solche Übergabeprozedur immer zeitintensiv. Jedoch darf man nicht vergessen, dass sich so etwas auch positiv auf Ihre Beurteilung auswirken kann. Außerdem ist eine solche detailierte Übergabe auch Ausdruck eines professionellen Arbeitsstils. Und das findet sich in der Regel immer im Zeugnis wieder. Und noch etwas: mit der Kündigung wird man meistens bei vielen Themen oder Meetings nicht mehr berücksichtigt/teilnehmen. Wenn das der Fall ist, dann hat man ohnehin viel Zeit für solche Dinge.

Und noch ein Aspekt spricht für die saubere Übergabe: Wenn Sie an Stelle Ihrer Kollegen wären, würde Sie sich auch wünschen, eine saubere Übergabe zu erhalten. Und für den Fall, dass man mit seinem alten Arbeitgeber ein eher unentspanntes Verhältnis hat, sollte man eine solche Übergabe zumindest anbieten.

Apropos anbieten: wenn Sie zu einem Wettbewerber wechseln (offizell oder inoffizell), wird man oftmals umgehend freigestellt und von der Erbringung seiner Arbeitsleistung entbunden. Auch in einem solchem Fall sollte man darauf bestehen, die Projekte zumindest noch übergabereif zu machen. Neben dem professioniellen “Abgang” kann das für das spätere Leben einmal wichtig werden. Denn es kommt oft genug vor, das ehemalige Arbeitnehmer wieder bei Ihrer alten Firma anfangen. Und dann wird man sich sicher an Ihren “Abgang” erinnern…

Welche Webinare gibt es wo ? Die wichtigsten Plattformen

Hier noch eine kurze Übersicht zum Thema Webinare. Wer ein Webinar buchen möchte, sollte sich auf folgenden Seiten umsehen:

Wer sich speziell zum Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräch  fit machen möchte, wird auf jeden Fall hier fündig

Diese kurze Übersicht soll nur einen ersten Eindruck vermitteln, was heute bereits alles an Fortbildungsmaßnahmen per Webinar verfügbar ist. Bei weitergehendem Interesse hilft sicher die bekannte Suchmaschine weiter…

Qualifikation verbessern durch Webinare

Die persönlichen Qualifikationen sind im Bewerbungsprozess oft der Schlüssel zum Erfolg. Was jedoch, wenn wichtige Qualifikationen fehlen oder Sie in bestimmten Bereichen ein Update benötigen? Die Lösung ist relativ einfach  und heißt Webinar: Dabei steht der Begriff Webinar für interaktive Seminare, welche über das Internet durchgeführt werden.

Der Ablauf / die Teilnahme ist sehr einfach: Interessenten melden sich im Vorhinein telefonisch oder über das Internet für ein solches Webinar an und erhalten dann einen Zugangscode. Mit diesem können sie sich zu einer festgelegten Startzeit einloggen und die Präsentation live an ihrem Arbeitsplatz verfolgen. Zudem haben sie die Möglichkeit per Chat oder Telefonkonferenz Fragen an den Referenten zu stellen oder mit anderen Teilnehmern zu diskutieren.

Der technischen Voraussetzungen zur Teilnehme an Webinaren sind überaus gering: Die Teilnahme an einem Webinar erfordert lediglich einen PC mit Internetanschluss und Lautsprechern. Dieses Equipment ist heute Standard und stellt keine nennenswerte Hürde dar. Und das Beste: weite Anfahrtswege und hohe Reisekosten entfallen, da man von jedem Rechner der Welt teilnehmen kann.

Und noch ein Schmankerl: Viele Webinare werden zudem kostenlos angeboten. Also lohnt es sich durchaus, sich einmal genauer mit Webinaren auseinanderzusetzen.

Was verdient man im Vertrieb?

Wenn man sich mit dem Thema Jobwechsel beschäftigt, kommt irgendwann unweigerlich die Frage nach dem Gehalt. Speziell im Vertrieb ist die Bandbreite der Gehälter sehr groß. Die Gehälter setzten sich meist aus einem Fixum und einem variablen Teil zusammen. Somit besteht die Möglichkeit, durch die eigene Leistung die Höhe des Gehaltes deutlich zu beeinflussen.

Eine erste Orientierung, die nach Branchen aufgebaut ist finden sie hier => Zur Übersicht Im Bereich Außendienst befindet sich demnach der IT Bereich auf Platz 1 , dicht gefolgt vom Bereich der Investitionsgüter. Auf Platz 3 und 4 befinden sich Dienstleistungen und Konsum/Gebrauchsgüter. Neben der Übersicht zum Thema Außendienst werden im Bericht des Manager Magazins auch die Funktionen Vertriebnsinnendienst, Vertriebssteuerung und sonstige Vertriebsfunktionen untersucht.

Neben der Branche und der Funktion spielt auch die Größe des Unternehmens eine Rolle. Hier gilt die Regel: je größer das Unternehmen umso höher das Gehalt. So liegen angestellte Vertriebsleiter in Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern bei einem Jahresbruttogehalt von 67 T€. Bei Unternehmen mit 20 bis 500 Mitarbeitern liegt das Gehalt eines Vertriebsleiter bereits bei knapp 80 T€. Und in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern steigt es gar auf knapp 95 T€. Den gesamten Artikel mit allen Grafiken finden Sie hier => Zum Artikel

Bei Staufelbiel wird diese Sichtweise noch etwas ergänzt.  Hier liegen Marketing & Vertriebsleiter mit durchschnittlich 140 T€ an der Spitze der Auswertung. Ein normaler Vertriebsleiter kommt nach der Kienbaum-Gehaltsstudie auf etwa 135 T€ p.a., gefolgt vom normalen Marketingleiter mit durchschnittlich 119 T€. Ein guter Veräufer kommt demnach noch auf ein Jahresgehalt von 89.000  €.

Auch hier kommt man zu dem Schluss, dass die Spannbreite der Gehälter extrem groß ist (abhängig von der Branche und der Unternehmensgröße). Die Bandbreite der Gehälter für Führungskräfte im Marketing und Vertriebsbereich wird mit etwa 50-300T€ angegeben. Den ganzen Artikel finden Sie hier => Zum Artikel

Aufgrund dieser großen Bandbreite an Gehältern empfiehlt sich vor dem anstehenden Vorstellungsgespräch eine genaue Recherche. Schließlich gibt es nur einmal die Chance, das “richtige” Einstiegsgehalt zu verhandeln.

Video über BewerberService.net

Seit heute ist auf
http://www.bewerberservice.net/
ein nettes Video zu sehen. Der Film “Bewerberservice.net in 60 Sekunden” gibt einen amüsanten Überblick, was das Team von BWS alles für Bewerber tun kann. Alternativ können Sie das Video auch auf YouTube ansehen:

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.